Dienste und Hilfen  

Sozialstationen - Pflege in den eigenen vier Wänden


Einführung
Häusliche Alten- und Krankenpflege  
Kosten und Finanzierung der Pflege
Pflege unterstützen

 

Karikatur: Pflegerin gibt Mann im Bett etwas zu trinkenSeit Jahrhunderten pflegt die Kirche kranke und alte Menschen. Viele von ihnen wollen trotz aller Gebrechlichkeiten in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Das muss respektiert werden.  Häusliche Pflege gibt es im Bistum Eichstätt seit gut hundert Jahren. Früher haben Ordensschwestern die Arbeit durchgeführt. Heute tun es Caritas-Sozialstationen. Ihre Haupttätigkeit ist die Pflege alter und kranker Menschen.

Einige Caritas-Sozialstationen sind neben der häuslichen Alten- und Krankenpflege auch in der Familienpflege tätig: Sie vermitteln Fach- und Hilfskräfte, die Mutter oder Vater vertreten, wenn diese zum Beispiel ins Krankenhaus müssen oder in Kur gehen. Auch Tagespflege  wird mancherorts angeboten: Dort können Pflegebedürftige tagsüber betreut werden und ihre Zeit mit
anderen gemeinsam gestalten. Zudem leisten einige Sozialstationen stundenweise Betreuung .

Die Dienste der Sozialstationen sind für jeden da - unabhängig von Alter, Konfession, Nationalität oder Einkommen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten dabei aus einer christlichen Grundhaltung heraus.


Fotostory ambulante Pflege in Greding

 

 


Kurzbeschreibung:

Vorgestellt wird die breite Palette an Aufgaben einer Caritas-Sozialstation: vom Blutzucker messen über die Essenslieferung bis zur Begleitung auf den Friedhof.

 

Häusliche Alten- und Krankenpflege

 

Die Caritas-Sozialstationen bieten zum Teil unterschiedliche Leistungen an. Doch vieles haben alle gemeinsam. Dazu gehören in der Regel:

Grundpflege/Allgemeine Pflege

  • Waschen und Baden
  • Mund-, Haar- und Nagelpflege
  • Betten, Umbetten, Lagern
  • An- und Auskleiden
  • Hilfe beim Essen und Trinken...
  • Blasen- und Darmentleerung
  • bei Körperpflege, Aufstehen und Ankleiden helfen

Behandlungspflege

  • Spritzen verabreichen
  • Blutdruck oder Blutzucker messen
  • Wundpflege, Verbände anlegen
  • Einreibungen
  • Medikamente verabreichen
  • Katheter legen und wechseln...
  • Inkontinenzversorgung
  • Infusionen
  • über Sonden ernähren
  • Bewegungs- und Gehübungen

Hauswirtschaftliche Versorgung

  • Mahlzeiten zubereiten
  • Säubern der Räumlichkeiten in der Umgebung des Pflegebedürftigen
  • Waschen und Bügeln...
  • Einkaufen und Besorgungen machen

Beratung

  • Beratung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen:

    1) um die Pflege bestmöglich durchzuführen
    2) zu Ansprüchen gegenüber den Kassen 
    3) über die Finanzierung der Pflege (Pflegegeld, Pflegesachleistung oder
    Kombination aus beiden)
    4) über die Gestaltung eines pflegegerechten Wohnraums
    5) über andere soziale Dienste (zum Beispiel Altenheime, soziale Beratung,
    Essen auf Rädern...)

  • Hauskrankenpflegekurse und individuelle Schulungen zu Hause
  • Beratung der Angehörigen von Pflegegeldbeziehern, wenn sie selbst pflegen


Pflegehilfsmittel

Die Sozialstation verleiht - in der Regel für Mitglieder der Krankenpflegevereine kostenlos - Pflegehilfsmittel wie

  • Krankenbetten (nicht überall)
  • Rollstühle und Gehhilfen
  • Nachtstühle...


Weitere Leistungen

  • auf Wunsch religiöse Begleitung
  • zusätzliche Hilfen vermitteln

 

Kosten und Finanzierung der Pflege

 
Über Kosten und Finanzierung der Pflege informieren und beraten gerne die einzelnen Caritas-Sozialstationen (siehe linke Spalte). Auch die Broschüre "Die Pflegeversicherung" des Caritasverbandes Eichstätt gibt über aktuelle Leistungen und Beträge Auskunft. Sie kann in Einzelexemplaren kostenfrei bestellt werden beim Caritasverband Eichstätt, Residenzplatz 14, 85072 Eichstätt, Telefon 0 84 21 / 50-901, Fax: 0 84 21 / 50-909, E-Mail: zentrale@caritas-eichstaett.de   

 

Pflege unterstützen

 
Wenn Ihnen Menschlichkeit in der Pflege am Herzen liegt, können Sie dafür direkt etwas tun:

  • Werden Sie Mitglied in der Sozialstation oder im Krankenpflegeverein Ihrer katholischen Pfarrei oder in einem Diakonieverein.
  • Stärken Sie die Caritas-Sozialstationen durch eine Spende.
  • Engagieren Sie sich ehrenamtlich in einem Besuchsdienst. Nähere Auskünfte geben die Sozialstationen oder Krankenpflegevereine .