Dienste und Hilfen  

Neue Heimat in Deutschland - Hilfe für Zuwanderer

Caritas-Migrationsdienste gibt es in

Eichstätt
Ingolstadt
Nürnberg-Süd
Roth/Schwabach

 

Menschen unterschiedlicher Hautfarbe vor einem Schild mit Pfeilen in verschiedene Richtungen
Zuwanderern hilft die Caritas bei der Suche nach
neuen Perspektiven.
Foto: Deutscher Caritasverband 

Zuwanderer - auch als "Migranten" bezeichnet - sind meist voller Zuversicht nach Deutschland gekommen. Bei uns lebende Ausländer, Aussiedler und asylberechtigte Menschen haben es allerdings nicht leicht. Viele kostet es Mühe, sich persönlich sowie beruflich in der neuen Heimat einzufinden.

Probleme haben viele ältere Zuwanderer bei der Arbeitsaufnahme. Mit ihnen eingereiste nichtdeutsche Familienmitglieder haben besondere Schwierigkeiten, Fuß zu fassen. Junge Migranten suchen oft ohne Erfolg Perspektiven. Auch wenn die Politik mit dem Motto "Fordern und Fördern" und einem nationalen Integrationsplan Initiativen ergriffen hat: Vielen fällt das Einleben in unserer Gesellschaft schwer.

Die Caritas im Bistum Eichstätt berät Zuwanderer im Rahmen ihrer allgemeinen Sozial- und Lebensberatung der Caritas-Kreisstellen. Die oben genannten vier Migrationsberatungsstellen unterstützen speziell

  • Neuzuwanderer,
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Integrationskursen vor, während und nach dem Kursbesuch,
  • Zuwanderer in Krisensituationen: zum Beispiel bei lang anhaltender Arbeitslosigkeit, familiären Problemen, schulischen Auffälligkeiten, bei der Lösung finanzieller Schwierigkeiten, Hilfe zur Selbsthilfe und beim Umgang mit Formularen.

Sie tun dies durch

  • Einzelfallhilfe,
  • Begleitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Integrationskursen: zum Beispiel durch Motivation zur erfolgreichen Kursteilnahme, "gemeinsam Zukunftsperspektiven entwickeln", Unterstützung bei allen möglichen Integrationsbemühungen (Begleitung bei Behördengängen, Hilfe bei der Suche nach Beschäftigung, Zugang zu einheimischen Gruppen vermitteln ...)
  • Mitarbeit in Netzwerken, in denen Ämter, einheimische Gruppen und Migrantenorganisationen mitwirken.

 

Logo des Bayerischen Sozialministeriums

 

 

 

Förderlogo des Bundesinnenministeriums

 

 

 

 

 


Ehrenamtliches Engagement in Neumarkt

In Neumarkt werden die hauptamtlichen Mitarbeiter der Caritas durch eine Initiativgruppe von rund 25 Freiwilligen unterstützt. Diese betreut seit 1979 Familien ausländischer Herkunft: rund 50 Kinder und 25 Erwachsene. Die Aktivitäten sind vielfältig: dreimal die Woche Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung sowie Deutschkurs für Frauen, Sommerfeste, regelmäßige Ausflüge, "Kulturkalender" mit Feiern sämtlicher Geburtstage und Hochfeste. Die Arbeit der Gruppe wurde von Bayerns früherer Sozialministerin Christa Stewens als "in hervorragender Weise geleistete Integrationsarbeit" gewürdigt. Doch es können sich noch mehr Freiwillige einbringen. Ansprechpartnerin und Leiterin der Gruppe ist Gundel Deininger. Kontakt über die Caritas-Kreisstelle Neumarkt: Telefon 0 91 81 / 51 12 70 

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