Dienste und Hilfen  

Kurzzeitpflege - eine praktische "Zwischenlösung"


Einrichtungen mit eigener Kurzzeitpflege

 

alte Frau mit Tochter und Enkel
Kurzzeitpflege kann eine vorübergehende sinnvolle Alternative für
ältere Menschen sein. Foto: Norbert Bittner

Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen rund um die Uhr. Diese Menschen werden ansonsten zu Hause von Angehörigen oder ambulanten Diensten gepflegt. Der Kurzzeitaufenthalt dauert meist einige Wochen, manchmal auch nur einige Tage.

Kurzzeitpflege ist angebracht, wenn:

  • die pflegenden Angehörigen vorübergehend ausfallen: wegen eines wohlverdienten Urlaubes, einer Geschäftsreise, einer Kur, eines Ernteeinsatzes oder eigener Krankheit;
  • die häuslichen Verhältnisse für einen Pflegebedürftigen zeitweilig unzumutbar sind, zum Beispiel bei Wohnungsrenovierung oder Umbau;
  • eine ältere alleinstehende Person erkrankt, ein Krankenhausaufenhalt nicht nötig ist, aber sie zu Hause nicht versorgt werden kann;
  • nach einem Krankenhausaufenthalt eine Zeit lang umfangreichere Pflege als sonst erforderlich ist;
  • ein Pflegebedürftiger auf einen freien Platz in einer Reha-Einrichtung oder einem Heim wartet.

Über Dauer, Voraussetzungen und Kosten der Kurzzeitpflege informieren und beraten die 21 Seniorenheim der Caritas  im Bistum gerne individuell. Alle leisten diese Art der Pflege, wenn dafür gerade freie Plätze zur Verfügung stehen. Einige Einrichtungen haben für diese Möglichkeit extra Zimmer eingerichtet: Freystadt , Gaimersheim , Heilsbronn , Herrieden , Ingolstadt-St. Pius  und Abenberg . Da die Nachfrage nach solchen Plätzen sehr groß ist, wird geraten, sich frühzeitig in den Einrichtungen anzumelden.