Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 21.09.2020

"Liebe heilt"

Herbstsammlung findet heuer vom 28. September bis 4. Oktober statt

Die Caritas-Herbstsammlung findet vom 28. September bis 4. Oktober statt, am Abschlusstag – an Erntedank – auch die dazugehörende Kirchenkollekte. Aufgrund der Coronakrise kommen in diesem Herbst in vielen Fällen keine Caritas-Sammlerinnen und -Sammler persönlich an die Haustüren. Stattdessen werden in den Pfarreien Spendenbriefe in die Briefkästen eingeworfen oder mit dem Pfarrbrief verteilt. Wenn Sammlerinnen und Sammler kommen, gelten laut der Caritas besondere Vorsichtsmaßnahmen: Die Ehrenamtlichen tragen Mund-Nasenschutz und halten eine Abstand von mindestens eineinhalb Metern ein. Sie sollen das Haus oder die Wohnung der Spender nicht betreten. Auch die Geldübergabe soll ohne direkte Berührung stattfinden. Sie Engagierten geben die Sammelliste nicht aus der Hand, sondern tragen selbst den Spendenbetrag ein.

Der Caritasverband für die Diözese Eichstätt sammelt unter anderem für Projekte zum Wohl von Kindern mit besonderen Schwierigkeiten, alten und pflegebedürftigen Menschen sowie suchtkranken Frauen und Männern. Die Sammlung steht unter dem Leitwort „Liebe heilt“. Dieses war eine zentrale Aussage des Mottos des 100-jährigen Jubiläums „Ohne Liebe ist alles nichts.“ im Jahr 2018.

Nach den Worten von Caritaspräses Alfred Rottler in seinem Sammlungsaufruf will die Liebe, „dass alles heil ist oder heil wird. Und sie will es nicht nur, sie tut auch etwas dafür.“ Jesus von Nazareth habe dies mit seiner entschiedenen Zuwendung zum Mitmenschen vorgelebt: „Seine liebende Nähe im Namen Gottes hat Menschen körperlich und seelisch gesund gemacht.“ Seinem Beispiel verpflichtet, versuche die Caritas Mitmenschen mit Problemen und Nöten zu geben, „was sie heiler machen kann“: indem sie zuhört, Rat gibt, hilft, Existenzen zu sichern, „pflegt, betreut und begleitet – bis zum Sterben“. Zwar, so Rottler, würden diese „heilenden Dienste“ zum größten Teil staatlich gefördert und durch Kostenträger finanziert. „Ohne die Unterstützung durch Spenden wären jedoch viele wertvolle Mosaiksteine der Hilfe nicht möglich“, ergänzt der Caritaspräses. Daher bittet er um Unterstützung bei der Sammlung, damit „unsere Caritas auch in Zukunft ihren Heilsauftrag erfüllen kann“.

Für Kinder mit Schwierigkeiten, pflegebedürftige und suchtkranke Menschen

Wie in den vergangenen Jahren bleiben laut der Caritas 40 Prozent des Gesamterlöses in den Pfarreien für deren soziale Hilfen, 60 Prozent gehen an den Verband. Von diesen Einnahmen sind zum Beispiel 25.000 Euro vorgesehen, um im Caritas-Kinderdorf Marienstein die Räume einer neuen therapeutischen Wohngruppe für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung auszustatten. Ebenfalls 25.000 Euro soll die Ingolstädter Tagesstätte für suchtkranke Menschen „Villa Johannes“ erhalten, um sich räumlich sowie personell zu erweitern.

35.000 Euro erhalten laut der Caritas 14 Seniorenheime, die jeweils eine „Tovertafel“ bekommen: Dabei aktivieren Lichtprojektionen auf einem Tisch Menschen mit Demenz und bieten eine fröhliche Beschäftigung. 5.000 Euro kommen dem Caritas-Seniorenheim Schwabach für einen Aktiv-Weg in seinem Garten zugute. Dieser soll die Beweglichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner fördern und ihre Sinne anregen.

 

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