Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 16.07.2020

Besonders für Opfer von Wirbelsturm auf Mosambik gespendet

Hilfswerk Caritas international erhielt 2019 über 356.500 Euro aus der Diözese Eichstätt

Über 356.500 Euro sind im Jahr 2019 von Menschen im Bistum Eichstätt an Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas in Freiburg, gespendet worden. Das geht aus einer Statistik dieses Werkes hervor, die dem Caritasverband für die Diözese Eichstätt vorliegt. Danach wurden mit rund 85.000 Euro die weitaus meisten Spenden für die Opfer des tropischen Wirbelsturms „ Idai “ auf Mosambik überwiesen. Mit den Geldern hatte die lokale Caritas zum Beispiel Maismehl, Bohnen, Erste-Hilfe-Sets mit Arzneimitteln und Zeltplanen für die notleidende Bevölkerung besorgt. Am zweitmeisten wurden mit knapp 70.000 Euro zweckungebundene Unterstützungen geleistet. Diese   Spenden setzt das Hilfswerk dort ein, wo sie aus dessen Sicht gerade am dringendsten gebraucht werden.

30.000 Euro flossen der Statistik zufolge in ein Straßenkinderzentrum in Mekelle im Norden Äthiopiens, das dortigen Kindern und Jugendlichen hilft, ihren Alltag zu bewältigen und ihnen Bildung ermöglicht. Über 25.000 Euro kamen Betroffenen des Krieges in Syrien zugute, für die die Caritas und Diakonie im vergangenen Jahr ihre gemeinsame Sommeraktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ durchführten. Für Flüchtlinge und vertriebene Menschen weltweit wurden aus dem Bistum Eichstätt rund 21.000 Euro gespendet.

Nach dem aktuellen Jahresbericht von Caritas international erzielte das Hilfswerk im Jahr 2019 insgesamt Einnahmen in Höhe von gut 84 Millionen Euro. Über 30 Millionen Euro der Gesamtsumme stammten aus Spenden, gut 50 Millionen aus öffentlichen und kirchlichen Zuwendungen. Rund 70 Prozent der Projekte umfasste dem Bericht zufolge die Hilfe nach Naturkatastrophen und Kriegen, knapp 30 Prozent andere soziale Hilfen für Kinder sowie alte, kranke und behinderte Menschen. Die Werbe- und Verwaltungskosten lagen bei rund neun Prozent. Nach Mitteilung des Werkes wurden 725 Hilfsprojekte in 81 Ländern unterstützt, womit über fünfeinhalb Millionen Menschen erreicht wurden.

 

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