Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 15.01.2019

Sozialpreis "innovatio 2019" ausgeschrieben

Caritasverband Eichstätt regt Initiatoren besonderer Projekte zur Teilnahme an

Initiatoren von innovativen Sozialprojekten in der Diözese Eichstätt möchte der Caritasverband Eichstätt anregen, sich für den ökumenischen Sozialpreis „ innovatio 2019“ zu bewerben. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes und des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. „ Kreativität, Mut und neue Ansätze: dies zeichnet die Projekte von Caritas und Diakonie aus, die sich um den innovatio bewerben. Es ist immer wieder beeindruckend zu erleben, mit welch großem Engagement Lösungen für drängende soziale Fragen entwickelt   werden. Ich freue mich darauf, von ihnen zu hören und zu lesen“ , so der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Dr. Peter Neher. Gestiftet wird der Preis von der Bruderhilfe Pax Familienfürsorge, einer Gruppe von Versicherern im Raum der Kirchen. Gefördert wird er durch das evangelische Magazin " chrismon ". Der Sieger von „ innovatio “ bekommt ein Preisgeld von 10.000 Euro. Für den zweiten Preis gibt es 5.000 und für den dritten 3.000 Euro. Hinzu kommt ein Online-Preis von ebenfalls 3.000 Euro. Zusätzlich erhalten die Gewinner Medien für die Öffentlichkeit im Wert von 9.000 Euro.

Bewerben können sich beispielsweise Projekte für geflüchtete Menschen, für Menschen mit Behinderungen, für Kranke, für Inhaftierte, für alte Menschen, für benachteiligte Frauen und Kinder, für Menschen mit Demenz, für Hungrige, für Sterbende und für Menschen, deren Leben die Gewalt bestimmt. Die Projekte können zum Beispiel Information und Beratung, praktische Hilfe, Betreuung, Unterricht, finanzielle Unterstützung oder Wohnungshilfe zum Inhalt haben. Den letzten Sozialpreis innovatio im Jahr 2017 gewann ein Projekt „Gefangene helfen Jugendlichen“. Es richtet sich an junge Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, und konfrontiert sie mit dem Alltag hinter Gittern. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass einsitzende Straftäter und ehemalige Häftlinge die Besuche von gefährdeten Jugendlichen im Gefängnis ermöglichen. „Ausgehend von der eigenen Erfahrung wollen sie Jugendliche vor einem ähnlichen Schicksal bewahren. Diese Haltung, aus einer negativen Erfahrung heraus etwas Positives zu gestalten, ist beeindruckend“, sagte Caritas-Präsident Neher in seiner Laudatio.

Voraussetzung für Bewerber ist, der kirchliche Bezug ist deutlich erkennbar und der Projektträger ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen (ACK). Zur Beschreibung des Projektes gehört auch die Vorstellung eines Finanzierungskonzeptes. Zum Wettbewerbszeitpunkt muss die Umsetzung des Projektes begonnen haben und es darf noch nicht beendet sein. Besonders willkommen sind Initiativen der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen und ökumenische Projekte. Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 28. Februar 2019. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es im Internet unter www.innovatio-sozialpreis.de

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