Diözesan-Caritasverband Eichstätt, 04.12.2017

Mobiler "Tante-Emma-Laden" fördert Lebensqualität

Impulse durch neues Projekt für Betreuung im Caritas-Seniorenheim Eichstätt

Einen mobilen „Tante-Emma-Laden“ wie in alten Zeiten gibt es seit kurzem im Caritas- Seniorenheim St. Elisabeth Eichstätt. Das Warensortiment richtet sich vor allem nach den Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner. Angeboten werden derzeit zum Beispiel Plätzchen und Süßigkeiten, Säfte und kleine Weinflaschen, Zahnpasta und Duschgel. Die Seniorinnen und Senioren können in dem „Laden“ selbstbestimmt mit etwas Bargeld einkaufen oder aber auf altbewährte Art und Weise anschreiben lassen.

Mitarbeitende in der Betreuung sind mit dem Angebot auf Rollen einmal wöchentlich im Haus unterwegs. Auf Wunsch kehren sie auch in den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner ein. „Wo auch immer der Wagen mit den Waren hält, wird gerne die Gelegenheit zum ‚Ratsch mit Tante Emma‘ genutzt“, freut sich Einrichtungsleiter Benedikt Sedlmeier. Wichtig ist aus seiner Sicht vor allem die Bedeutung des neuen Projektes für die Biografiearbeit in der Betreuung der alten und pflegebedürftigen Menschen: „Der Bezug zum Einkaufen während der Kinder- und Jugendzeit zeigt gerade bei an Demenz erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern viele positive Impulse.“

 

 

Über einen mobilen Tante-Emma-Laden freuen sich gleichermaßen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende im Caritas-Seniorenheim Eichstätt. Foto: Caritas/Monika Bayer

 

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