Diözesan-Caritasverband Görlitz, 05.09.2017

"Den Spuren Christi folgen" - Bistumswallfahrt in Neuzelle

Die Caritas im Bistum Görlitz beteiligt sich aktiv mit Podiumsgespräch und Stand

„Den Spuren Christi folgen“ – mit diesem Motto hatte Bischof Wolfgang Ipolt die Gläubigen aus dem Bistum Görlitz am 3. September zur diesjährigen Wallfahrt nach Neuzelle eingeladen und mehr als 1600 waren der Einladung gefolgt. In seiner Predigt ging Bischof Ipolt auf das eigentliche Ziel, den Sinn des Lebens, das Erreichen der ewigen Heimat bei Gott, näher ein. „Den Spuren Christi folgen und sich auf seinen Weg einlassen, das ist die lebenslange Aufgabe für jeden Christen“, so Bischof Ipolt. Er dankte an dieser Stelle allen, die sich für den Schutz und die Würde des Menschen vom Beginn an bis zum Tode einsetzen und so den Spuren Christi folgen.

Nach dem Gottesdienst war unter anderem Gelegenheit, die in der vergangenen Woche neu nach Neuzelle gekommenen vier Zisterziensermönche aus dem österreichischen Kloster Heiligenkreuz bei Wien zu begrüßen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Vor 200 Jahren mussten die Zisterzienser das Kloster Neuzelle verlassen. Nun soll wieder zisterziensisches Leben einziehen. 2018 ist die Gründung eines neuen Klosters geplant. Für diese Gründung war auch das Wallfahrtsopfer bestimmt.

Zwischen Gottesdienst und Schlussandacht stellten sich traditionell auf dem Hof der Kirche katholische Verbände und Vereine mit ihren Ständen vor und boten neben Informationen auch Kulinarisches an. So war auch der Stand der Caritas mit ihrem Kaffee- und Kuchenangebot dicht umlagert. Für eine Spende ließen sich die Wallfahrer den von Mitarbeitern der Caritas selbstgebackenen Kuchen schmecken. Insgesamt kamen dabei 404 Euro zusammen. Das Geld soll ebenfalls für die Neugründung des Klosters in Neuzelle eingesetzt werden.

Weiterhin bot die Caritas im Pfarrsaal ein Podiumsgespräch zum Thema der diesjährigen Caritas-Kampagne „Zusammen sind wir Heimat“ verbunden mit dem Thema „Inklusion“ an. Sie hatte dazu kompetente Gäste aus verschiedenen Bereichen eingeladen. Neben Caritasdirektor Bernhard Mones diskutierten Reinhild Oyen, Vorstandsvorsitzende des Fördervereins der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule (Förderschule) und Mutter einer geistig behinderten Tochter, Dr. Dörte Fiedler, Schulleiterin der Integrativen katholischen Grundschule mit angegliederten Förderklassen, Matthias Frahnow, Referent für Behindertenhilfe und Psychiatrie im Caritasverband, Benjamin Lassiwe, freier Journalist, sowie Bettina Schwarz, Leiterin der Caritas-Regionalstelle Cottbus, als Moderatorin.

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